Startseite

Kosmas und Damian

Wir über uns
Kommunität
- Gemeinschaft Essen
- Gemeinschaft Köln
- Gemeinschaft Rhein-Erft

Satzung & Statut
& Infomaterial

Orte unseres Engagements:

- Krankenhilfe Damaskus

- Kosmidion Essen:
Praxis für Menschen
ohne Papiere

- Notel-Kosmidion Köln:
Krankenwohnung für
obdachlose drogen-
abhängige Männer und
Frauen

-- Dienstpläne


- Sonntagscafe im Notel

Funktionen und Aufgaben

Spenden/Unterstützung

Kontakt

Impressum

 
25 Jahre NOTEL! Es war eine Festwoche wert…

Das „NOTEL“ -unser Kooperationspartner- hatte Geburtstag:

25 Jahre Notschlafstelle für obdachlose drogenabhängige Männer in der Kölner  Victoriastr, davon über  6 Jahre auch die Krankenwohnung  Kosmidion.

Im Kosmidion finden Frauen und Männer einen Platz, die zu gesund sind für die Klinik und zu krank für die Straße. Dies ist der Ort an dem sich die Kölner Regionalgemeinschaft engagiert und ihre Berufung des diakonisch-therapeutischen Handelns praktisch lebt.
(weiter)


Notel-Kosmidion Köln: Krankenwohnung für obdachlose drogenabhängige Männer und Frauen

Im Oktober 2008 wurde in Zusammenarbeit und in der Rechtsträgerschaft der Spiritaner-Stiftung Dormagen-Knechtsteden eine Krankenwohnung eröffnet. Wenn man eine Grippe hat oder nach einem Krankenhausaufenthalt noch Bettruhe braucht, legt man sich üblicherweise in sein Bett. Obdachlosen drogenabhängigen Menschen fehlt dieses Bett. Die Krankenwohnung will einen geschützten Ort der Ruhe und Rekonvaleszenz zur Verfügung stellen. Die Wohnung mit seinen sechs Betten ist im Haus der Spiritaner in der Kölner Victoriastrasse untergebracht, in der auch das Notel seinen Sitz hat. Sie trägt den Namen Notel-Kosmidion. Kosmidion war der Name jenes religiösen Heilzentrums in Konstantinopel, das jahrhundertelang Zentrum der Verehrung von Kosmas und Damian und Ort der Hoffnung auf Gesundung war.

KrankenwohnungVerantwortlich für die Krankenwohnung ist Bärbel Ackerschott, die Leiterin des Notel in Köln.

2014 wurden 88 kranke Menschen (21 Frauen und 67 Männer) an 1.555 Versorgungstagen betreut. Die durchschnittliche Verweildauer betrug 9,2 Tage. Mitglieder der Kommunität übernehmen seit Gründung der Krankenwohnung ehrenamtlich Schichtdienste und beteiligen sich so unmittelbar am Betrieb dieser inzwischen sehr bewährten Versorgungsform in Köln. Im Berichtszeitraum haben Mitglieder der Kommunität in der Krankenwohnung ehrenamtlich 76 Schichtdienste geleistet.

Die Krankenwohnung Kosmidion wurde im Zeitraum von 2009 bis 2011 durch das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. evaluiert. Die Kommunität sicherte die Finanzierung der Evaluation der Krankenwohnung für die Jahre 2009-2011 mit Unterstützung der CaritasStiftung im Erzbistum Köln, der Bank im Bistum Essen eG und weiterer Organisationen und Einzelpersonen. Den Unterstützeren vielen Dank! Die Ergebnisse liegen inzwischen in zwei zusammenhängenden Publikationen vor.

Peter Schiffer: "In Ruhe krank sein dürfen". Obdachlose Abhängige illegaler Drogen in einer Krankenwohnung (Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit Bd. 49).
VWB Verlag für Wissenschaft und Bildung: Berlin 2014
ISBN 978-3-86135-262-4

Den interessanten Anhang zum Buch mit vielen interessanten Informationen können Sie über die Homepage der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), Pflegewissenschaftliche Fakultät kostenfrei herunterladen:
http://opus.bsz-bw.de/kidoks/volltexte/2014/326/

Wenn Sie uns helfen wollen ...

Wir freuen uns über die Unterstützung der Krankenwohnung Kosmidion: Wenn Sie spenden wollen, benutzen Sie das Konto der Pax Bank mit dem Vermerk Kosmidion und vergessen Sie nicht Ihre Adresse anzugeben; wenn Sie interessiert sind mitzuarbeiten, melden Sie sich bei uns über unsere E-Mail-Adresse koeln@kodako.de.

Bericht über die Segnung der Krankenwohnung
(zum Öffnen des Dokuments hier klicken) und
(Bildergalerie hier klicken)